Kontinuität trifft Innovation: Neue Mainframe-Technologie von Fujitsu

Fujitsu erweitert Mainframe-Portfolio um die Systeme S175/S210 im den High-End-Bereich. SQ100 Systeme jetzt auch mit umfangreicher VM-Funktionalität

Fujitsu Pünktlich zur Hausmesse VISIT stellt Fujitsu die neuesten Mitglieder seiner BS2000/OSD-Familie vor. Mit der Entwicklung der neuen High-End-Systeme S175 und S210 sowie der Ablauffähigkeit der Betriebssysteme BS2000/OSD, Linux und WindowsTM auf dem SQ-Server beweist Fujitsu erneut seine Innovationskraft im Mainframe-Bereich.

S175 und S210 – die neuen High-End-Systeme der BS2000/OSD Familie

Mit den neuen Business-Servern S175 und S210 ebnet Fujitsu seinen BS2000/OSD-Kunden nicht nur den Weg in den High-End-Bereich, sondern bieten ihnen auch neue physische und virtuelle Möglichkeiten zur Konsolidierung. Um diese bewährten Eigenschaften und die damit verbunden Nachfrage nach immer größerer Leistung weiter auszubauen, stellt Fujitsu für den oberen BS2000/OSD Leistungsbereich zwei neue Business Server  in modernen 65nm Technologie mit signifikant höherer Systemleistung bereit. Gegenüber den zurzeit aktuellen Systemen S165/S200 (lieferbar bis ca. Mitte 2010) konnte die Leistung um bis zu 20% gesteigert werden, damit wird jetzt ein Leistungsbereich von ca. 170 RPF bis 5.000 RPF 1 abgedeckt. Für höchste Systemverfügbarkeit und –Sicherheit sorgt ein Hot-spare-Verarbeitungsprozessor, der standardmäßig in allen S-Servern enthalten ist.

Maximale Produktivität, Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit im DataCenter

Die Modellreihe S175 kann auf drei Verarbeitungsprozessoren ausgebaut werden. Im Bereich von 170 bis 1020 RPF1 deckt sie den mittleren und oberen BS2000/OSD Leistungsbereich ab. Der Hauptspeicher ist für die Unterstützung von bis zu 64 GB ausgelegt.

Die leistungsstärkeren S210-Systeme starten mit zwei Prozessoren, die je nach Leistungs- und Verfügbarkeitsanforderungen bis zum 15-Wege-System ausgebaut werden können. Damit erweitert sich die Leistungsbandbreite und reicht jetzt von ca. 990 bis 5000 RPF1.
In diesem High-End Mainframe werden bis zu vier Multi-Core-Chips mit jeweils vier Cores eingesetzt, damit stehen dem System bis zu 16 CPUs zur Verfügung.

Die High-End-Serverreihe verfügt über desweiteren über einen bis maximal 256 GB großen Hauptspeicher. Durch das dynamische Kanalsubsystem (flexible Zuordnung der I/O-Kanäle) mit bis zu acht I/O-Prozessoren, können bis zu 256 Kanäle für den Peripherieanschluss konfiguriert werden. Die Anzahl der Fibre Channels ist gegenüber dem Vorgänger S200 um den Faktor 2, auf nunmehr 64 FC-Schnittstellen verdoppelt.

Die neuen BS2000 Systeme werden ab Mitte 2010 für den Kundeneinsatz verfügbar sein.

Vielfältige VM-Funktionalität das innovative Serversystem SQ100

Mit dem Business-Server SQ100 stellt Fujitsu seinen BS2000-Mittelstandskunden seit einem Jahr ein Server-System für den Einstiegs- und mittleren Leistungsbereich zur Verfügung. Die Business Server SQ100 kombinieren bewährte BS2000/OSD-Funktionalitäten mit innovativer High-End Intel x86-Technologie. Für SQ100 werden acht verschiedene Servermodelle mit abgestufter CPU-Leistung für angeboten:
Vier Monoprozessor-Modelle mit einer BS2000-Leistung von 12 bis 60 RPF*), zwei Bi-Prozessormodelle und je ein Tri- und Quadro-Prozessormodell mit max 200 RPF*) enthalten alle notwendigen Komponenten zur Unterstützung eines reibungslosen BS2000-Systembetriebes mit geringem Administrationsaufwand.

Mit der jetzt angekündigten weiteren Entwicklungsstufe, welche Mitte 2010 erstmals für Kunden zur Verfügung stehen wird, können auf der SQ-Serverlinie mehrere Gastsysteme parallel laufen. Neben mehreren BS2000/OSD-Systemen können additiv auch geschäftskritische Linux- und Windowsanwendungen in eigenen Gastsystemen betrieben und nach Bedarf kombiniert werden. Damit steht Anwendern eine stabile und leistungsfähige Konsolidierungsplattform in gewohnter Mainframe-Qualität zur Verfügung.

Die wichtigsten Vorteile der neuen VM Funktonalität auf einen Blick:

- Die Serverkapazität kann bedarfsgerecht auf BS2000- Linux- und Windowssysteme aufgeteilt werden.

- Die Bereitstellung der benötigten Schnittstellen und die Verteilung der Hardwareressourcen auf die Gastsysteme erfolgen auf den SQ-Business Servern unter Verwendung aktuellster Virtualisierungstechnologien.

- Ein ausgefeiltes Rollenkonzept garantiert die notwendige Betriebssicherheit.

- Die Administration der BS2000-Gastsysteme kann mit der bewährten VM2000-Kommandoschnittstelle erfolgen.

- Die zentrale Administration der Serverressourcen, der Peripherie und der Gastsystemen erfolgt über einen Web basierten SQ-Manager.

Weitere SQ-Modelle mit einer gesteigerten Monoprozessor- und Gesamtsystemleistung sind für Ende 2010 geplant

1)        Relativer Performance Faktor; gemessen mittels BS2000 Benchmark einer Transaktionsanwendung.
1 RPF entspricht etwa 1,5 MIPS (Million Instructions per Second)

Kategorien: Pressemitteilungen

Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 18. November 2009 um 11:40 Uhr

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