Fujitsu dehnt seine Initiative für umweltfreundliche IT weltweit aus

Globale Umsetzung des “Green Policy Innovation”-Projekts soll den CO2-Ausstoß unserer Gesellschaft um mehr als 15 Millionen Tonnen reduzieren

Fujitsu wird seine Initiative für umweltfreundliche IT – die Green Policy Innovation – weltweit ausdehnen. Das Unternehmen will auf diese Weise in den Geschäftsjahren 2009 bis 2012 den weltweiten CO2-Ausstoß um mehr als 15 Millionen Tonnen senken.

Dieser neue globale Ansatz ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung von Fujitsus mittelfristig ausgerichteter Vision, der Green Policy 2020 (http://www.fujitsu.com/id/news/pr/20080731.html). Sie wird Fujitsu-Kunden auf der ganzen Welt sowie unserer Gesellschaft insgesamt Mittel an die Hand geben, um ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren – und so zu einer umweltfreundlichen und lebenswerten Gesellschaft beitragen.

Im Zusammenhang mit der internationalen Debatte um den Ausstoß von Treibhausgasen, der gemäß einer Erklärung der G8-Regierungschefs bis zum Jahre 2050 halbiert werden soll, ist der unverzügliche und weltweite Einsatz Strom sparender IT-Produkte und -Services unabdingbar, sowohl in den Industrienationen wie auch in den Entwicklungsländern. Spätestens im Jahr 2020, so die Schätzungen, müssen dazu die Emissionen eingedämmt werden. Als einer der größten IT-Service-Anbieter weltweit sieht sich Fujitsu in der Verantwortung, seinen Beitrag zu leisten und eine energieeffiziente IT-Infrastruktur bereit zu stellen, die sowohl den eigenen CO2-Ausstoße reduziert als Industrien und der Branchen hilft, die Bürde zu mindern, die menschliches Handeln der Umwelt auferlegt.

Fujitsus Green Policy Innovation-Programm wurde im Dezember 2007 eingeführt mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck einzelner Unternehmen und der Gesellschaft als Ganzes zu schmälern. Allein in Japan sollte mit Hilfe energiesparender IT in dem Vierjahreszeitraum 2007 bis 2010 (Geschäftsjahre 2007 bis 2010) der CO2-Ausstoß um 7 Millionen Tonnen gesenkt werden – in den ersten zwei Jahren (einschließlich Geschäftsjahr 2008) hat Fujitsu bereits einen Abbau von etwa 2,23 Millionen Tonnen Kohlendioxid erreicht.

In den vergangenen Jahren hat Fujitsu sein Engagement für umweltfreundliche IT auf verschiedene Regionen der Welt ausgedehnt.  Im Rahmen der Erweiterung dieser Initiativen hat sich Fujitsu das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß um 15 Millionen Tonnen zu reduzieren. Um diese neu gesteckten Ziele zu erreichen, setzt Fujitsu vor allem auf einen besseren Wissens- und Erfahrungstransfer unter den Unternehmen der Fujitsu Gruppe.

Energie-effiziente IT-Infrastruktur im Bündnis mit Top-Technologien

Wegweisend hierfür ist die Arbeit der Fujitsu Laboratories Ltd. Sie haben etwa weltweit die ersten Transistoren entwickelt, die auf der hohen Elektronenbeweglichkeit von Gallium-Nitrid (High Electron Mobility Transistors, HEMT) basieren, und dadurch den Stromverlust in Netzanschlüssen reduzieren helfen. Darüber hinaus unterstützen Middleware-Lösungen von Fujitsu die Überwachung des Energieverbrauchs von Hardware-Systemen und liefern Funktionalitäten zur Optimierung und Virtualisierung, die eine bessere Energie-Effizienz von IT-Systemen bewirken.

Outsourcing-Services basierend auf umweltfreundlichen Rechenzentren

Fujitsu arbeitet weltweit an der Verbesserung der Umweltfreundlichkeit seiner Rechenzentren. In Großbritannien laufen in Fujitsus Rechenzentren Pilotprojekte, bei denen der Energieverbrauch simuliert wird, um den Rechenzentrumsbetrieb an sich und den Betrieb der IT zu optimieren. In Australien setzen Rechenzentren hybride Kühltechnologien mit hoher Dichtigkeit zur Kühlung ein. Hier wird Kühlwasser wiederverwendet und bei der Flächenplanung gezielt auf die Reduktion der Warmluftströme geachtet.

In Japan erfolgt die Klimatisierung der Rechenzentren über so genannte Spots. Die Rechenzentren setzen des Weiteren Wärmestrom-Simulation und Multipoint-Temperaturüberwachung über Glasfasernetze ein. Eine der neuesten Technologien, deren Einsatz demnächst vorgesehen ist, ist eine großflächig eingesetzte und gleichzeitig sehr fein gerasterte Mess-Einrichtung für die Messung von Umweltdaten, die sich aus kompakten, energieeffizienten Temperatur- und Luftzugmessfühlern zusammensetzt. Diese sind über ein eigenes Netzwerk verbunden.

Fujitsu wird verstärkt umweltfreundliche Technologien in seinen Rechenzentren einführen um sicherzustellen, dass die von Fujitsu erbrachten Outsourcing-Services dazu beitragen, dass der Kohlendioxidausstoß der Kunden und der Einrichtungen selber verringert wird.

Consulting-Services in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Unternehmen der Fujitsu Gruppe in Japan, Australien und weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, bieten ihren Kunden Beratung in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit an. Führende Unternehmen nehmen diese Services in Anspruch, um ihre Umweltfreundlichkeit zu verbessern. Auch hier kommt Fujitsus weltweites Know-how zum Tragen.

Beispiele für umweltfreundliche IT-Produkte, die in ihrem eigenen Energieverbrauch vorbildlich sind

Zahlreiche Produkte und Lösungen von Fujitsu wie Server, Speichersysteme, PCs, Netzwerkausrüstung und weitere Hardware sind beispielhaft hinsichtlich ihrer Energie-Effizienz und ihres kompakten Designs. Zusätzlich unterstützt Fujitsu mit seinen Middleware-Lösungen eine energieeffiziente Server-Virtualisierung.

PRIMERGY BX900

Kompaktes, Strom sparendes Blade-Server-System mit Virtualisierung, Kühlung, Stromverbrauchsanzeige, und weiterer Tools, die den Stromverbrauch um 40 Prozent herabsetzen im Vergleich zu einem 2006 Rack-Server-Modell.

http://de.ts.fujitsu.com/products/standard_servers/blade/primergy_index.html

PRIMERGY TX120

Energie-effizient arbeitender kompakter Server und äußerst niedrigem Geräuschpegel im Betrieb.

http://ts.fujitsu.com/products/standard_servers/tower/primergy_tx120s2.html

ETERNUS DX60/DX80

Kompakte, Strom sparende Speichersysteme im Einstiegssegment mit 60 Prozent weniger Teilen sowie einer Stromersparnis von 43 Prozent im Vergleich zu Vorgängermodellen; können im “Eco-Mode” betrieben werden.

http://www.fujitsu.com/global/services/computing/storage/eternus/products/diskstorage/dx60-dx80/

ServerView Suite/ServerView Resource Coordinator VE

Hochleistungsfähige Middleware-Lösung mit Stromverbrauchsanzeige und weiteren Stromverbrauchsmanagement- sowie Virtualisierungsfunktionen für einen effizienten Energieverbrauch.

http://ts.fujitsu.com/products/standard_servers/system_management/serverview_rcve.html

ESPRIMO E7935 0-Watt

Weltweit der erste 0-Watt-PC mit Null CO2-Ausstoß im Standby-Modus.

http://ts.fujitsu.com/products/0watt.html

LIFEBOOK T4410

EPEAT Gold-zertifizierter Green PC, der mit LED-Beleuchtung, geringem Energieverbrauch und quecksilberfreien Komponenten überzeugt.

http://ts.fujitsu.com/products/mobile/tablet_pcs/lifebook_t4410.html

Nachhaltige Rechenzentren mit überragender Energieeffizienz

In Großbritannien hat die Fujitsu Group Europas erstes Tier III-Zertifikat1 des Uptime Institute für einen Outsourcing Service gewonnen, der auf nachhaltige Rechenzentren mit freier Kühlung und anderen Innovationen zurück greift. In Nordamerika und Australien haben Fujitsus Rechenzentren Weltklasseniveau im Hinblick auf Umweltstandards erreicht, in dem sie fortschrittliche Technologien wie Brennstoffzellen und ein Gebäudemanagementsystem mit im Markt führenden Methoden für Wasserkühlung und Recycling verwenden. In Japan betreibt Fujitsu ein nachhaltiges Rechenzentrum mit Technologien, die zum Beispiel ein Rechenzentrumsmanagement-System verwenden, das Energieverbrauch visualisieren kann, außerdem Solarzellen zum Betrieb der Einrichtung und schließlich ein Klimatisierung, die verhindert, dass im Rechenzentrum selbst Hot Spots entstehen. Diese Technologien tragen dazu bei, die CO2-Emissionen der Einrichtung um 40 Prozent zu reduzieren.

Beispiel für IT-Lösungen und IT-Services, die Kunden aktiv helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren

Neben den IT-Produkten, die selbst möglichst energieeffizient arbeiten und auf diese Weise im Betrieb weniger CO2-Emissionen verursachen, bietet Fujitsu IT Services und –Lösungen an, die Unternehmen helfen, in Produktion, Transport und andere Geschäftsprozessen sowie in der Verwaltung und im Back-Office gezielt Energie zu sparen.  Outsourcing Services, erbracht in energieeffizienten Rechenzentren, ermöglichen es Unternehmen ebenfalls, ihren ökologischen Fußabdruck zu vermindern.

Outsourcing-Services

In Großbritannien tragen Fujitsus Rechenzentren zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 3.000 Tonnen bei. Das entspricht einer Menge, die 2.000 Haushalte in einem Jahr produzieren.

SAP AMO (Application Management Outsourcing)

Dieser Service steigert die Effizienz von SAP-Anwendungen erheblich und reduziert damit die Umweltbelastung durch den Anwender. In Japan können Unternehmen, die das Management und die Wartung ihrer SAP-Anwendungen an Fujitsu auslagern, ihren CO2-Ausstoß um 68 Prozent reduzieren (verglichen mit dem Betrieb durch den Anwender selbst.

Logistik-Lösungen für mehr Effizienz und weniger CO2-Ausstoß

In Japan bietet Fujitsu ein Verkehrskontrollsystem an, das die Fahrzeug-Lokalisierung und Berechnung von Lieferwegen dank der Nutzung von GPS und Verkehrsdatenauswertung verbessert. Zusätzlich steuert das Verkehrskontrollsystem Leerlaufzeiten und verbessert die Beschleunigung sowie Bremsvorgänge, um die Kosten im Fahrzeugbetrieb zu senken und die Fahrsicherheit zu verbessern. Generell kann die Lösung den CO2-Ausstoß um 19 Prozent reduzieren.

Umweltfreundliche Healthcare-Lösungen

In Finnland liefert Fujitsu digitale Lösungen zur Verwaltung und Aufbewahrung medizinischer Daten, die die klassische Patientenakte ersetzen und den effizienten Informationsaustausch zwischen den Einrichtungen des Gesundheitswesens unterstützen. In Japan helfen Lösungen zur elektronischen Aufbewahrung von Patientenakten den CO2-Ausstoß um 30 Prozent zu reduzieren (im Vergleich zur klassischen Papierakte).

Consulting-Services in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit

In Australien bietet Fujitsu Unternehmen Beratung in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit an. Dadurch können 20 Prozent der Energiekosten von IT und der dadurch verursachten Treibhausgase eingespart werden.

Fujitsu und Nachhaltigkeit

Fujitsus Engagement in Sachen Umweltverträglichkeit reicht bis ins Jahr 1993 zurück, als das Unternehmen das erste Umwelt-Programm ins Leben gerufen hat. Fujitsus Green Policy Innovation-Programm zielt darauf, zu einer lebenswerten und umweltfreundlichen Zukunft beizutragen. Innovationen in der IT sollen dazu einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn es darum geht, den durch IT verursachten CO2-Ausstoß erheblich zu senken. Dies soll mit Hilfe umweltfreundlicher energiesparender, wieder verwertbarer Produkte, Lösungen und Services erreicht werden. Ein besondere Rolle spielt dabei aber auch die Planung und der Betrieb von Fertigungsstätten, Rechenzentren und Niederlassungen, die möglichst niedrige Emissionen nachweisen sowie erneuerbare Energien einsetzen und sich gut in ihre natürliche Umgebung einpassen. Maßnahmen zum Erhalt der Landschaften in Südostasien, Programme zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und eine weltweit beispielhafte umweltfreundliche Unternehmensführung ergänzen diese Aktivitäten.

2006 hat Fujitsu die weltweite Einführung des Umwelt-Management-Systems basierend auf  ISO14001 abgeschlossen.

Fußnoten:

1)      Tier III-Zertifikat: Rechenzentren werden in ihrer Qualität nach Tier I-IV bewertet, einschließlich Faktoren wie der vorhandenen Redundanzen für einen gesicherten, störungslosen Betrieb, wobei ein höherer Wert für eine höhere Qualität steht.

Kategorien: Green IT, Pressemitteilungen

Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 9. Dezember 2009 um 17:57 Uhr

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