CO2-Fußabdruck: Fujitsu startet Projekt-Initiative

Angaben zur CO2-Bilanz sorgen für mehr Transparenz bei Kunden

München, 1. März 2010 ― Fujitsu gibt den Startschuss für seine Produkt Carbon Footprint (PCF)-Initiative. Mit der Initiative ermöglicht das Unternehmen Informationen zur CO2-Bilanz neuer Produkte, die von Fujitsu Technology Solutions entwickelt und gefertigt werden, zu bestimmen und zu dokumentieren. Die Initiative basiert auf der jahrelangen, umfassenden Erfahrung von Fujitsu im Rahmen von Life Cycle Assessment Aktivitäten in Japan.

Die PCF-Initiative wird vom Werk in Augsburg aus gesteuert und ist ein weltweites Pilotprojekt für die Fujitsu-Gruppe. Das funktionsübergreifende Projekt-Team besteht aus Vertretern verschiedener Abteilungen von Fujitsu sowie externen Partnern wie dem bifa Umweltinstitut und dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM.

Die Ermittlung der mit der Herstellung, dem Transport, der Nutzung und der Entsorgung von Waren und Dienstleistungen einhergehenden Treibhausgasemissionen etabliert sich zunehmend als eine wesentliche Messgröße. Aufgrund der Komplexität von elektronischen Produkten ist die genaue Bestimmung des PCF nicht einfach. Einheitliche Standards hierfür befinden sich noch in der Vorbereitungsphase. Basierend auf der PCF-Initiative will Fujitsu Kunden wichtige Informationen zur CO2-Bilanz an die Hand geben können, sobald es Reporting-Standards gibt. Transparente Informationen über den CO2-Fußabdruck können für Kunden zum zentralen Kriterium bei der Auswahl eines Produktes werden.

Fujitsu ist bereits seit vielen Jahren aktiv bei der Bekämpfung des Klimawandels – die neue Initiative ist ein weiterer Schritt in der über 20-jährigen Historie des Unternehmens beim Thema nachhaltige IT. 2007 gab das Untenehmen vor, in Japan im Vierjahreszeitraum zwischen 2007 und 2010 sieben Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen. Dieses Ziel wurde vor Kurzem auf eine weltweite Reduktion von 15 Millionen Tonnen CO2 im Zeitraum von 2009 bis 2012 erhöht. Fujitsu hat sich als mittelfristiges Ziel gesetzt, den jährlichen CO2-Ausstoß in Japan um 30 Millionen Tonnen zu reduzieren[1].  Zudem engagiert sich Fujitsu in der Standardisierung von Methoden für die Bewertung der Auswirkungen von IT- und TK-Technologien auf den Klimawandel und die Energie-Effizienz der Stromversorgungen[2].

[1]
http://www.fujitsu.com/global/news/pr/archives/month/2008/20080723-01.html

http://www.fujitsu.com/global/news/pr/archives/month/2007/20071210-01.html

http://www.fujitsu.com/global/news/pr/archives/month/2009/20091207-01.html

[2]

http://www.itu.int/ITU-T/studygroups/com05/area.html

Kategorien: CeBIT 2010, Pressemappen, Pressemitteilungen

Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 1. März 2010 um 15:28 Uhr

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