Statement of the Month: „Die unsichtbaren Computer – Quo Vadis PC, Smartphones & Co?”

Ist der altbekannte PC im digitalen Zeitalter ein Auslaufmodell? Wird er bald völlig aus den Büros verschwinden oder werden neue Geräte die Arbeitswelt erobern?

Diesen Fragen geht Dr. Reger, Cheftechnologe bei Fujitsu Technology Solutions, auf den Grund:

Egal ob in Tokio, New York oder München – sieht man sich heute auf Flughäfen um, beherrschen Smartphones die Lounges und Wartehallen. Den Laptop lassen viele Geschäftsreisende zu Hause. Der Trend geht zu Universalgeräten wie dem iPhone. Mit Smartphones kann man im Internet surfen, E-Mails lesen und die wichtigsten Aufgaben erledigen. Dies ist symptomatisch für eine Zeit, in der man immer und überall vernetzt ist. Die Folge: Der klassische PC wird für viele Benutzungsszenarien zum Auslaufmodell. In den Fällen, wo PCs lediglich als Tor zum Internet verwendet werden, brauchen wir keine voll ausgestatteten Geräte mehr. Hier werden sie durch andere Formfaktoren wie Smartphones oder „Browser mit Tastatur“ ersetzt. In bestimmten Arbeitswelten, wo der Erstellung von Inhalten eine primäre Rolle zukommt – wie etwa in Texten – behalten PCs und Laptops mit Bildschirm und Tastatur jedoch weiterhin ihre Berechtigung.

Dennoch ändert sich die Client-Landschaft auch im Büro. Schon in fünf Jahren wird es den klassischen Arbeitsplatz mit fest installierten Geräten – so wie wir ihn heute kennen – nicht mehr geben. Dafür wird die Anzahl der mobilen Geräte von Laptops bis Smartphones zunehmen. Auch zentral verwaltete Modelle wie der Zero Client werden die Unternehmenswelt erobern. Zero Clients funktionieren in virtualisierten Umgebungen und verzichten auf Prozessor, Festplatte, integrierten Speicher und Betriebssystem; die Bereitstellung erfolgt über „Plug-and-Play“. Die Mitarbeiter haben keinen eigenen Computer mehr, sondern speichern ihre Daten zentral im Rechenzentrum. Dank Virtualisierungstechnologien ist es möglich, dem Anwender die Individualität des PCs – nämlich das P in PC – zu bieten; aber eben als virtueller Client und nicht mehr als Rechner auf dem Schreibtisch. Der Vorteil: Der Verwaltungsaufwand sinkt, denn die IT-Abteilung muss nicht mehr jeden Arbeitsplatz einzeln warten.

Denken wir noch weiter in die Zukunft, wird sich das Zero Client-Modell weiter durchsetzen. Andere Geräte wie Laptops werden diesem Prinzip nacheifern und selbst immer mehr auf Größe Null schrumpfen. In Zukunft sind allein die Bauart, die Frage nach der Notwendigkeit einer Tastatur und das Umfeld, in dem ich mich bewege, entscheidend. Dank der neuen Mobilfunktechnik LTE werden alle Clients kommunizieren und zwar sehr schnell und fast überall. Moderne Konzepte wie Cloud Computing ermöglichen die effiziente Verwaltung all dieser intelligenten Geräte und sorgen für den gewünschten Informationsfluss und die nötige Rechenleistung. Schon bald wird es kaum mehr PCs im klassischen Sinne geben. Es werden Geräte dominieren, die so konzipiert sind, dass sie kaum Aufmerksamkeit und Pflege durch den Nutzer brauchen. Der Computer in ihnen wird für uns – den Anwender – unsichtbar. 

 

Kategorien: 2010_08_August - Dr. Joseph Reger, Pressemitteilungen, Smartphones & Co?”, Statements of the Month

Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 26. August 2010 um 10:13 Uhr

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