Fujitsu Technology Solutions – Wachstumsmotor für Fujitsu in Europa

Fujitsu Technology Solutions mit Hauptsitz in München ist der führende europäische IT-Infrastruktur-Anbieter und einzige Hardware-Hersteller weltweit, der mit seinem Augsburger Werk einen Entwicklungs- und Fertigungsstandort in Europa unterhält. Mit seinem Angebot an Produkten, Lösungen und Services richtet sich Fujitsu Technology Solutions an Unternehmen jeder Größe und ist in allen Schlüsselmärkten in Europa, Afrika und dem Nahen Osten sowie in Indien vertreten.

Fujitsu Technology Solutions ging im April 2009 aus dem Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens Computers hervor, an dem Fujitsu und Siemens seit 1999 je 50 Prozent der Anteile hielten. Im Jahr 2009 entschloss sich Fujitsu, die restlichen Anteile von Siemens zu übernehmen und Fujitsu Technology Solutions zum europäischen Eckpfeiler seiner Globalisierungsstrategie zu machen. Seither ist Fujitsu Technology Solutions eine 100-prozentige Tochter von Fujitsu Limited, die mit weltweit 170.000 Beschäftigten und einem Nettoumsatz von 54,559 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2010 (Ende: 31. März) der viertgrößte IT-Konzern der Welt ist. Die Fujitsu-Gruppe erzielte 2010 einen operativen Gewinn von 1,596 Milliarden US-Dollar.

Fujitsu Technology Solutions selbst erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 im Raum Zentraleuropa, Naher Osten und Indien (CEMEA&I) einen Umsatz von 4,36 Milliarden Euro und ist damit für rund 50 Prozent des Geschäfts außerhalb Japans verantwortlich. Davon entfielen 1,87 Milliarden Euro auf Deutschland, einem der größten Märkte innerhalb des Vertriebsgebiets. Trotz hoher Marktsättigung ist das Unternehmen im Jahr 2010 im Deutschland erstmals wieder gewachsen. Insgesamt erzielte Fujitsu Technology Solutions im ersten Halbjahr des laufenden Fiskaljahres 2011 die höchste Profitabilität seiner Firmengeschichte.

Bis 2015 will Fujitsu Technology Solutions insgesamt seinen Umsatz um etwa 40 Prozent auf rund 6 Milliarden Euro steigern und seine Rolle als Wachstumsmotor innerhalb des Konzerns ausbauen.

Globales Server-Business in Deutschland angesiedelt
In Deutschland unterhält Fujitsu Technology Solutions 15 Standorte. Das Unternehmen verfügt über ein breites Portfolio von IT-Produkten, Lösungen und Services, vom Großrechner über Server und Speichersysteme (Storage) bis hin zu PC und mobilen Endgeräten. Zu den Hardware-Produkten, die im hochmodernen Werk in Augsburg gefertigt werden, zählen Personal Computer, Notebooks und die Server der PRIMERGY-Reihe. Ergänzend dazu bietet Fujitsu Technology Solutions eine umfassende Palette von Dienstleistungen an: So übernimmt das Unternehmen im Auftrag von Kunden die Betreuung von deren IT-Systemen im Rahmen sogenannter Managed Services.

Innerhalb des Fujitsu-Konzernverbundes ist Fujitsu Technology Solutions weltweit für die Entwicklung von und das Geschäft mit PRIMERGY-Servern zuständig, die auf x86-Prozessoren basieren und den größten Anteil am weltweiten Servermarkt ausmachen. Dies unterstreicht den Stellenwert, den die Konzernmutter dem Standort Deutschland beimisst. Dies hat sich nicht zuletzt im März 2011 für Fujitsu ausgezahlt, als das Erdbeben in Fukushima ganz Japan erschütterte: Damals konnte Fujitsu innerhalb kürzester Zeit seine Produktionsaufträge von Werken in Japan nach Augsburg verlagern und so Lieferengpässe bei Servern für den Weltmarkt vermeiden. Nicht zuletzt deshalb wird Fujitsu seine Präsenz in Deutschland weiter verstärken: Gegenwärtig hat das Unternehmen das Werk in Augsburg mit einem Millioneninvestment zur modernsten Fertigungsstätte für IT-Systeme in Europa ausgebaut, in der – nach dem Vorbild der Automobilindustrie – die Linienproduktion auf eine Inselproduktion umgestellt wird: Ein Fertigungsteam kann damit den Werdegang „seines“ Produkts von der ersten Schraube bis zum fertigen Server verfolgen und verantworten. Auch die Kapazitäten im Bereich Forschung und Entwicklung baut Fujitsu in Deutschland weiter aus und schafft Zentren, in denen deutsche und japanische Ingenieurs-Tugenden gleichermaßen in die Innovationen des Konzerns mit einfließen. Beispielsweise zogen mehr als 30 japanische Entwickler mit ihren Familien nach Augsburg, um dort gemeinsam mit den deutschen Kollegen an der Weiterentwicklung des Produktportfolios von Fujitsu zu arbeiten.

CEO Rolf Schwirz: Investment in die Zukunft
Im Oktober 2010 übernahm Rolf Schwirz als Chief Executive Officer die Leitung von Fujitsu Technology Solutions. Vor seinem Wechsel zu Fujitsu bekleidete Rolf Schwirz bei SAP die Position des Head of Mature Markets für EMEA und nahm beim Software-Konzern Oracle über einen Zeitraum von zwölf Jahren eine Reihe internationaler Managementfunktionen wahr, unter anderem als Senior Vice President Western Continental Europe, Managing Director Nordic-Germany und Vice President Sales Germany.

Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen bis zum Jahr 2015 massive Investments – unter anderem in R&D, in sein Werk in Augsburg und in den Aufbau von Mitarbeitern – auf die Fahnen geschrieben, um sein Kerngeschäft auszubauen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und so sein Umsatzziel von rund 6 Milliarden Euro zu erreichen.

Das Unternehmen setzt dafür auf eine Drei-Säulen-Strategie.

  1.  Organisches Wachstum durch Optimierung
    Zum einen will Fujitsu Technology Solutions durch eine Perfektion seiner eigenen Geschäfts- und Produktionsprozesse noch stärker organisch wachsen. Dafür hat Rolf Schwirz das Unternehmen innerhalb    eines Jahres komplett umgebaut. So hat er etwa die Geschäftsbereiche nach Produkte, Wartung      und IT-Dienstleistungen getrennt. Zugleich hat Fujitsu zur Verstärkung seiner Vertriebskraft zwei große        Telesales-Center in Berlin und Barcelona eröffnet, wo insgesamt auf drei Jahre bis zu 600 neuer            Arbeitsplätze entstehen sollen.
  2. Investition in die Wachstumsmärkte
    Zweitens investiert das Unternehmen gezielt in die sogenannten Emerging Markets – vornehmlich die Märkte in Osteuropa, im Nahen Osten, Afrika und Indien. In diesen Märkten will Fujitsu seinen bisherigen Umsatz von 800 Millionen Euro bis 2015 auf etwa 1,6 Mrd. Euro verdoppeln. Schon heute gehören Märkte wie Tschechien oder Indien zu den am stärksten wachsenden Märkten innerhalb des Vertriebsgebiets von Fujitsu Technology Solutions.
    In Brasilien will Fujitsu Technology Solutions bis Ende 2012 eine eigene Fertigung errichten, um dort für einen Großkunden die spezielle Geräteklasse der Workstations – besonders leistungsfähige PCs – zu produzieren.
  3. Stärkere Fokussierung auf Lösungen und Cloud Computing
    Die dritte Säule schließlich sieht Fujitsu im Ausbau seines Lösungsgeschäfts und einer aggressiven Weiterentwicklung des Unternehmens beim Zukunftsthema Cloud Computing.Der Vorteil am Lösungsgeschäft: Während auf standardisierte Produkte die Margen im umkämpften Hardware-Markt gering sind, erklären Kunden sich immer stärker bereit, in vorkonfigurierte und „schlüsselfertige“ Kombinationen von Hardware und Software zu investieren, weil diese exakt die Lösung bieten, die für eine ganz spezielle IT-Anforderung nötig ist.Bei Cloud Computing beziehen Unternehmen und Behörden Rechenleistung und Anwendungen (Software) nicht über das hauseigene Rechenzentrum, sondern über das Data Center eines Cloud-Service-Providers wie Fujitsu. Die Vorteile des Konzepts: Ein Unternehmen muss nicht in eigene Server, Speichersysteme und Software investieren, sondern bezahlt nur für diejenigen IT-Dienste, die es tatsächlich nutzt. Überkapazitäten oder Engpässe gehören damit der Vergangenheit an.Aus Kapitalkosten, also Ausgaben für Hard- und Software im firmeneigenen Rechenzentrum, werden somit flexible operative Kosten. Hinzu kommt, dass Unternehmen bei Cloud Computing aus einer breiten Palette von Anwendungen und Services diejenigen auswählen können, die ihren Anforderungen am besten entsprechen.

Cloud Computing bei Fujitsu: von Infrastruktur über Plattform bis zur Anwendung aus der Cloud
Das angestammte Geschäft mit IT-Hardware hat Fujitsu Technology Solutions bereits in den vergangenen zwei Jahren um zahlreiche IT-Dienstleistungen verstärkt; nun will Rolf Schwirz das Portfolio an Cloud-Services massiv ausbauen. Dies steht in vollem Einklang mit der Gesamtstrategie der Fujitsu-Gruppe, die ehrgeizige Wachstumspläne verfolgt, in denen die europäische Tochter eine entscheidende Rolle spielen soll: Rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes von Fujitsu sollen im Jahr 2015 aus dem Geschäft mit Cloud Computing stammen – Fujitsu Technology Solutions soll dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Die ersten Schritte in die Cloud unternahm Fujitsu Technology Solutions – in enger Anlehnung an die Hardware-Expertise des Unternehmens – zunächst mit dem Thema Infrastruktur: Kunden können bei Fujitsu seit Anfang 2010 bereits Rechenleistung und Speicherplatz nach Bedarf aus der Cloud beziehen: „Infrastructure as a Service“, kurz IaaS. Fujitsu Technology Solutions hat zu diesem Zweck in Europa zwei hoch moderne Rechenzentren in Deutschland und Großbritannien eingerichtet. Wettbewerber sind hier vor allem Anbieter im B2B-Umfeld.

Im Frühjahr 2011 lancierte das Unternehmen ein Cloud-Angebot speziell für Software-Firmen (Independent Software Vendors, ISVs), die ihre Produkte über das Internet als Dienstleistung vertreiben möchten. Fujitsu stellt ihnen dafür die entsprechende Plattform in der Fujitsu-Cloud zur Verfügung („Platform as a Service“, PaaS). Diesen Service baut Fujitsu nun in großem Stile aus – und hat dafür eine zentrale Oberfläche, den so genannten „Fujitsu Business Solution Store“ entwickelt: einen Online-Marktplatz für Geschäftsanwendungen, ähnlich wie sie der App Store von Apple für den Privatanwender bietet.

Über diesen Store erhalten vor allem kleine oder mittlere Software-Entwickler einen Vertriebskanal, mit dem sie unkompliziert und ohne größeres Investment Zugang zu den Weltmärkten über das Internet erhalten – und damit völlig neue Erlösquellen erschließen können. Von November 2011 an können Kunden dann im Business Solution Store diese Geschäftsanwendungen als „Software as a Service“ (SaaS) beziehen. Mehr als 35 Software-Unternehmen machen sich diesen Service vom Start weg zunutze – darunter etwa die Firma Kendox, die eine „Digitale Personalakte“ in der Cloud verfügbar macht: Für das Projekt erhielten Fujitsu und Kendox jüngst den Best-in-Cloud Award.

Premiere 2011: Einstieg ins Business Solutions-Geschäft
Doch Fujitsu Technology Solutions geht noch weiter – was nicht zuletzt daran liegt, dass der erfahrene IT-Mann Rolf Schwirz die eigentlichen Vorzüge von Cloud Computing in der Demokratisierung von Software und breiten Verfügbarkeit von Anwendungen sieht: Mit der Entwicklung eines eigenen Services für die Verwaltung von Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management, CRM) steigt Fujitsu Technology Solutions erstmalig in Europa ins Business Solutions-Geschäft ein. Konsequenterweise bietet der Konzern diesen CRM-Service als Dienstleistung aus der Cloud an – und vertreibt sie als „Fujitsu CRM Cloud Solution“ über seinen eigenen Business Solutions Store.

Zusammenfassung
In Ergänzung seines angestammten Produkt-Geschäfts – das Fujitsu Technology Solutions weiterhin zu seinen Kernkompetenzen zählt – und zahlreicher IT-Dienstleistungen baut das Unternehmen sein Portfolio in den nächsten vier Jahren vor allem in Richtung Lösungsgeschäft und Cloud Computing aus. Dazu wird Fujitsu Technology Solutions die ganze Palette von Dienstleistungen – von der Infrastruktur bis hin zur Anwendung aus der Cloud anbieten. Bis 2015 will Fujitsu Technology Solutions so seinen Umsatz um rund 40 Prozent auf etwa 6 Milliarden Euro steigern. Das Unternehmen ist damit europäischer Wachstumsmotor für die Gruppe und trägt maßgeblich zum Gesamtumsatz bei, der bis 2015 zu 30 Prozent aus dem Geschäft mit Cloud Computing stammen soll. Dem Standort Deutschland kommt dabei besondere Bedeutung zu: als internationales Headquarter, als Standort eines der wichtigsten Rechenzentren, als Produktionsstandort der Zukunft – und nicht zuletzt als einer der größten Märkte innerhalb des Vertriebsgebiets, der rund 40 Prozent des Umsatzes von Fujitsu Technology Solutions beisteuert und trotz hoher Marktsättigung im Jahr 2010 erstmals wieder gewachsen ist.

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Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 30. November 2011 um 17:08 Uhr

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