Studie von Fujitsu bestätigt: Automatisierung von IT-Prozessen dringend nötig

München, 06. September 2017 – Das Automatisieren von IT-Prozessen bringt große Chancen mit sich: Mitarbeiter können sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren und auf sich ändernde Geschäftsanforderungen reagieren. Sie können die Zeit, die sie sonst für administrative Routine-Aufgaben benötigen, sinnvoller verwenden. Diese und weitere Aussagen werden in einer aktuellen Studie1 bestätigt, die von Fujitsu in Auftrag gegeben und unter IT-Führungskräften durchgeführt wurde. Die Mehrheit der Unternehmen stimmt zu, dass sie ihre IT-Prozesse dringend automatisieren müssen, um mit dem steigenem Druck umgehen zu können und ihrem Geschäft einen Mehrwert zu verleihen. Viele davon geben aber gleichzeitig auch zu, dass sie bis dahin noch einen langen Weg vor sich haben.

 

Der Druck auf die IT-Infrastruktur und die operativen Prozesse nimmt ständig zu, ohne Anzeichen auf baldige Besserung. Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer –gaben an, der Druck steige „schnell“ oder „stetig“. Dies hat zur Folge, dass einige IT-Abteilungen auf Schwierigkeiten stoßen: Eine von sieben IT-Führungskräften (14 Prozent) gibt an, dass ihre Abteilungen „schlecht“ oder „sehr schlecht“ darin sind, neue oder sich ändernde Geschäftsanforderungen zu unterstützen. Jeder zehnte Teilnehmer hat zudem Schwierigkeiten, IT-Risiken unter Kontrolle zu halten.

 

Für viele IT-Abteilungen ist es zudem aufgrund von zeitaufwendigen Routine-Aufgaben schwierig, mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Sie verbringen mehr Zeit mit administrativen Plattform- oder Infrastrukturmanagementaufgaben als mit Recherche und Planungen für die Zukunft. Ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ist der Meinung, dass ihre Mitarbeiter in einer idealen Welt weniger oder viel weniger administrative Aufgaben erledigen müssten. Stattdessen würde über die Hälfte (56 Prozent) diese Zeit lieber mit Zukunftsplanungen verbringen. Fünzig Prozent würden ihre Zeit gerne zur Koordination und Zusammenarbeit mit Anderen verwenden, um so die IT-Infrastruktur und die Prozesse zu verbessern.

 

Operative Herausforderungen werden durch eine Reihe unterschiedlicher Faktoren hervorgerufen. Die größten Hindernisse sind für 68 Prozent der Teilnehmer die Komplexität der Geräte, für 76 Prozent die Infrastrukturen und Plattformen. Viele IT-Abteilungen beklagen außerdem einen Fachkräftemangel (61 Prozent) und eine starke Abhängigkeit von manuellen Prozessen sowie kundenspezifischen Skripts (61 Prozent). All diese Faktoren verdeutlichen, dass die IT-Mitarbeiter bei den wichtigsten Aufgaben auf eine große Bandbreite an Problemen treffen: Jeder fünfte Umfrageteilnehmer (21 Prozent) sagt, dass die Behebung von Fehlern ein wichtiges Thema für sie ist. 19 Prozent hingegen kämpfen mit dem Einsatz neuer Anwendungen und Dienstleistungen, weitere 18 Prozent beschäftigen sich hauptsächlich mit Upgrades und Rekonfigurationen.

 

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen, dass ein kohärenterer und automatisierterer Ansatz für IT-Prozesse der Schlüssel ist, um den Druck auf die IT-Abteilungen zu reduzieren. In der Tat sieht die überwiegende Mehrheit der Befragten die Automatisierung als „sehr wertvoll“ oder „lohnend“ während des gesamten Betriebszyklus, von der ersten Bereitstellung über den Routinebetrieb bis hin zu kontinuierlichem Change Management. Trotzdem verfügen nur die wenigsten über entsprechende Automatisierungsmöglichkeiten. Nur 21 Prozent der Befragten nutzen derzeit vollautomatische, richtliniengesteuerte Ressourcenbereitstellung, 17 Prozent haben die Live-Migration von Workloads automatisiert, 12 Prozent sind auf automatisierte Selbstdiagnose und Selbstheilung angewiesen.

 

Budget, Komplexität und Zeit – dies sind die häufigsten Störfaktoren, wenn es darum geht, das volle Potenzial der IT-Prozessautomatisierung auszuschöpfen. Zwei von fünf Teilnehmer (38 Prozent) verfügen einfach nicht über genug Budget oder haben andere Prioritäten, während 29 Prozent vor der Komplexität der Systeme zurückschrecken. Auf der anderen Seite gibt es aber gleichzeitig bereits viele Unternehmen, die erkennen, wie hilfreich ein integriertes, Software-definiertes Rechenzentrum (SDDC) bei der Umsetzung einer Automatisierungsstrategie sein kann. Fast ein Viertel der Befragten (24 Prozent) übernehmen bereits das SDDC-Konzept und weitere 24 Prozent planen dies. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist sich einig, dass vorkonfigurierte, schlüsselfertige Systeme ihnen dabei helfen, die Implementierungszeit, die Risiken sowie die Kosten zu minimieren.

 

Zitat

Olivier Delachapelle, Head of Enterprise Business, Category Management Data Center at Fujitsu in EMEIA

„Der Automatisierungsstand eines IT-Unternehmens und die Qualität der Leistung stehen eindeutig in direktem Zusammenhang. Erhöhte Automatisierung verschafft Raum für anwendungs- und geschäftsfokussierte Teams anstatt Spezialisierungen auf Systemebene. Somit ist die Automatisierung ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Digitalisierung. Der Software-definierte Ansatz ermöglicht eine voll integrierte, dynamische, virtualisierte Umgebung, die diesen Automatisierungsgrad bietet. Obwohl viele Organisationen die Vorteile erkennen, scheuen sie sich immer noch vor der Umstellung auf Software-definierte Umgebungen. Das Fujitsu PRIMEFLEX Portfolio an integrierten Systemen bietet eine Reihe von vorintegrierten Lösungen und bringt Unternehmen auf der Überholspur zum Software-definierten Rechenzentrum.“

 

 

1 Die Online-Umfrage „The Impact of Automation on IT Operations“ wurde im Juni 2017 von Freeform Dynamics im Auftrag von Fujitsu durchgeführt. Insgesamt wurden 156 IT-Führungskräfte aus verschiedenen Branchen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und Irland, den nordischen Ländern und Südeuropa befragt. Die große Mehrheit der Befragten stammte aus Unternehmen mit mehr als 2.500 Mitarbeitern; 45 Prozent arbeiten bei Unternehmen mit mehr als 25.000 Mitarbeitern.

 

Kategorien: Pressemitteilungen, Storage

Veröffentlicht von Elisabeth Vogt am 6. September 2017 um 11:26 Uhr

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