Fujitsu übernimmt technische Leitung von EU-Projekt zur IoT-Sicherheit

München, 7. November 2017 – Fujitsu amtiert als technische Leitung in einem neuen von der EU finanzierten Innovationsprojekt zu Sicherheit für das Internet der Dinge. „Protecting Digital Industries“ möchte die digitale Welt sicherer machen, indem es automatisiertes Risikomanagement von IoT-Systemen in Automotive-, Produktions-, Gesundheits- und weiteren kritischen Infrastrukturen ermöglicht. Das Projekt läuft von Januar 2018 bis Dezember 2020 und wird von dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziert.

 

Das europäische Projekt befasst sich mit den Herausforderungen, die bei der Diagnose und beim Verringern von Sicherheitsrisiken am Rande von Netzwerken auftauchen; also dort, wo viele und unübersichtliche Richtlinien bezüglich IoT-Geräten eine neue Herangehensweise erfordern, die auf Automatisierung und Künstlicher Intelligenz basiert. Fujitsu arbeitet im Rahmen des Horizon 2020-Programms mit 13 anderen Partnern aus neun EU-Staaten zusammen, um Lösungen gegen schädliches Verhalten von Systemen und Robotern zu entwickeln. Das erklärte Ziel ist es, das allgemeine Schutzniveau für die Industrie, Verbraucher und der Gesellschaft als Ganzes deutlich anzuheben.

 

Die nächste Generation der IoT Services sicher machen

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fujitsu und anderen weltweit führenden Unternehmen von IoT Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen. Forschungspartner entwickeln eine ganze Bandbreite an offenen, skalierbaren, datengesteuerten Ende-zu-Ende-Sicherheitsservices rund um das Konzept von vorausschauender IoT-Sicherheit. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Big Data soll das Sicherheitsverhalten von IoT-Objekten vorweggenommen und realistische Industrie 4.0 Anwendungsszenarien entwickelt werden. Die Lösungen und Empfehlungen, die diesem Projekt entspringen, sollen es IoT-Plattformanbietern, IoT-Lösungsintegratoren und IoT-Geräteherstellern ermöglichen, sichere Produkte und Services anzubieten, die sowohl bereits bestehenden als auch zukünftigen Sicherheitsanforderungen entsprechen.

 

Fujitsu erlangte die technische Leitung des von der EU finanzierten Projekts aufgrund seiner weltweilt führenden Position in puncto IoT. Ausschlaggebend dafür waren die Industrie 4.0 Aktivitäten des Unternehmens sowie das neue Industrie 4.0 Kompetenzzentrum in München. In diesem bündeln sich Fujitsus industrielles IoT-Know-how, die IoT-Plattform, Gerätemanagement und -dienste sowie die ganz praktische Produktionserfahrung von Fujitsu. Dem Kompetenzzentrum gehören ca. 300 Experten in Europa sowie zusätzliche Fachkräfte in Japan an. Sie begleiten Kunden von der Projektdefinition über Wirksamkeitsnachweistests bis hin zur vollständigen Einführung.

 

Weitere Informationen zu Fujitsus Industrie 4.0 Kompetenzzentrum in München erhalten Sie über

Kategorien: Corporate, Pressemitteilungen

Veröffentlicht von Elisabeth Vogt am 10. November 2017 um 17:33 Uhr

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