Fujitsu bringt KI-Expertise in neues gemeinschaftliches EU-Projekt zur Verbesserung der Bankensicherheit ein

München, 17. Mai 2018 – Fujitsu bringt seine Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) in das neue gemeinschaftliche Horizon 2020 Projekt FinSec der Europäischen Union (EU) ein. Ziel des Projektes ist es, die Fähigkeiten der Finanzinstitute zur Vorhersage und Abwehr komplexer Sicherheitsbedrohungen sowie zur Einhaltung immer anspruchsvollerer Sicherheitsvorschriften zu verbessern.

Ein Grundprinzip des FinSec-Projekts wird die Anwendung datengetriebener KI sein, um Sicherheitsvorfälle sowohl im Online Banking als auch beim physischen Bankwesen vorherzusehen und zu identifizieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in der Finanzdienstleistungskette sein, um Sicherheitsbedrohungen unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen besser erkennen und eindämmen zu können.

Fujitsus Beitrag zum FinSec-Projekt ist es, mit Hilfe von KI CCTV-Überwachungskameras zu analysieren und so Bedrohungen leichter zu erkennen. So entsteht die Möglichkeit, potenziell auffälliges Verhalten von Personen in der Bankfiliale oder in der Nähe von Bankautomaten zu erkennen. Die Teilnahme von Fujitsu am EU-Projekt wird durch das Fujitsu AI Center of Excellence1 an der Ecole Polytechnique in Paris-Saclay vorangetrieben, das weltweit führendes Know-how in der KI-basierten CCTV-Analyse bietet. Der neue KI-Algorithmus, den Fujitsu im Rahmen der Teilnahme am FinSec-Projekt entwickelt, wird in Geldautomaten eines Projektpartners implementiert. Der Algorithmus kann auch auf andere Anwendungen übertragen werden, die auf CCTV-Überwachung basieren, wie zum Beispiel autonome Bildanalyse für öffentliche Sicherheit durch Polizei und Grenzschutz sowie für die private Sicherheit.

Neben bekannten Stakeholdern aus der Finanzdienstleistungsbranche sowie Weltmarktführern aus den Bereichen der physischen und der IT-Sicherheitsbranche ist Fujitsu einer von 23 Partnern aus elf EU-Staaten. Fujitsu bringt im FinSec-Projekt seine umfangreiche Technologieerfahrung für die Finanzdienstleistungsbranche ein sowie seine Expertise im Einsatz von KI auf CCTV-Anwendungen. Durch seine Co-creation-Programme bringt das Unternehmen zudem eine tiefgreifende Kultur des- gemeinschaftlichen Arbeitens in das Projekt mit ein.

Das FinSec-Projekt ist im Mai 2018 gestartet und läuft bis Dezember 2020. Im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 wird es unter der Fördervereinbarung Nr. 786727 gefördert. Fujitsu nimmt regelmäßig am European Innovation Framework Horizon 2020 teil und ist derzeit als technischer Leiter an einem neuen EU-finanzierten Innovationsprojekt zur IoT-Sicherheit2 beteiligt.

Anmerkungen für Journalisten

1 Fujitsus AI CoE wurde im September 2017 im Drahi X-Novation Center in Paris-Saclay, dem Inkubator der Ecole Polytechnique, eröffnet.

2 „Vorausschauende Sicherheit für IoT-Plattformen und Netzwerke von Smart Objects (SecureIoT)“ soll die digitale Welt sicherer machen, indem es das automatisierte Risikomanagement von Internet of Things (IoT)-Systemen in der Automobil-, Fertigungs-, Gesundheits- und kritischen Infrastruktur ermöglicht. SecureIoT erhält Mittel aus dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 779899.

Kategorien: Pressemitteilungen

Veröffentlicht von Elisabeth Vogt am 17. Mai 2018 um 11:07 Uhr

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