Hintergrundinformationen „Digitales Bildungsnetzwerk Bayern“

Der Freistaat Bayern und Fujitsu Technology Solutions entwickeln zusammen ein Konzept für ein „Digitales Bildungsnetz Bayern“ als eine durchgängige und standardisierte IT-Infrastruktur für die Schulen. Über diese Infrastruktur sollen pädagogisch-didaktisch und mediale Methoden für das Digitale Lernen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Das „Projektbüro“ als zentrales Team hat bereits mit der Erstellung der Konzeptes und der parallelen Erprobung an acht „Medienreferenzschulen“ begonnen. Langfristiges Ziel ist es, eine hochmoderne und zukunftsorientierte, effiziente und bayernweit gemeinschaftlich nutzbare IT-Infrastruktur für die Schul-, aber auch  Erwachsenen- und Berufsbildung aufzubauen. Das zu erarbeitende Konzept soll der Politik als Entscheidungsgrundlage dienen.

Projektstart:

Offizieller Beginn mit Unterzeichnung des Memory of Understanding durch den IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Heribert Göggerle, Executive Vice President, Supply Operations bei Fujitsu Technology Solutions am 27. Juni 2011.

Projektzeitraum:

Fertigstellung des Konzepts voraussichtlich zum 31.März 2012

Meilensteine:

  • Start der Erprobung des Konzepts in den Projektschulen im Dezember 2011
  • 1. Dezember 2011: Offizielle Eröffnung des Projektbüros durch den IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Marcel Schneider, Deutschlandchef von Fujitsu
  • 6. Dezember 2011: Präsentation des Projekts beim 6. Nationaler IT-Gipfel in München
  • 31. März 2012: Fertigstellung des Konzepts

Technik:

Grundlage des Konzepts ist eine gemeinsam von allen Schulen nutzbare, sichere und hochverfügbare IT-Infrastruktur. Diese soll den Schulen zentrale Systeme wie zum Beispiel Lernplattformen, Mediatheken, Jugendschutzfilter, Softwareverteilung und Firewalls zur Nutzung bereitstellen und die Einbindung von vorhandenen Strukturen bzw. die Nutzung der vor Ort bereits verfügbaren IT-Systeme ermöglichen.  Ein Identitätsmanagement soll insbesondere dafür sorgen, dass digitale Lernmaterialen nur im Rahmen ihrer Urheber- und Lizenzrechte verwendet kommen können. Das Konzept sieht für Schulen mit weniger leistungsfähigen Internetanschlüssen vor, dass dort ein lokaler Schulserver zum Einsatz kommt, der vor Ort zentrale IT-Dienste übernimmt.

Kategorien: Digitales Bildungsnetz Bayern, Pressemappen

Veröffentlicht von Fujitsu-PR am 30. November 2011 um 17:09 Uhr

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